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dorSepp

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1

Montag, 22. Dezember 2008, 16:48

Politikerin geht gegen „Pennergame“ vor

Die Hamburger SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ksenija Bekeris hat die
sofortige Einstellung des Internetspiels „Pennergame“ gefordert. Das
von zwei 19-Jährigen aus der Hansestadt entwickelte
Online-Computerspiel verletze die Würde obdachloser Menschen, erklärte
sie.

Nach Betreiberangaben zählt das kostenlos im Netz spielbare
Game zu den 80 beliebtesten deutschen Internetseiten. Das Angebot werde
rund eine Milliarde Mal im Monat aufgerufen. Bei dem Rollenspiel
simulieren die Nutzer das Leben eines Obdachlosen.
Dosen sammeln und betrügen

Wie die Entwickler auf ihrer
Homepage angeben, startet ein Spieler dabei als „untalentierter Penner
am Hamburger Hauptbahnhof“ und kann sich von dort bis zum
„Bettel-Monopolisten“ hocharbeiten. Dabei kann er Trickbetrügereien und
andere Verbrechen begehen, Haustierkämpfe ausrichten sowie
Pfandflaschen einsammeln, um sie zu Geld zu machen.

Bekeris warf
den Betreibern einen „herablassenden, beleidigenden und im besten Fall
gedankenlosen Umgang“ mit Obdachlosen vor. „Die Betreiber von
pennergame.de geben Klischees über obdachlose Menschen wieder, um mit
ihrem Spiel Geld zu verdienen“, sagte die Politikerin. „Dabei
interessieren die realen gesellschaftlichen Zusammenhänge von Reichtum,
Armut und Obdachlosigkeit überhaupt nicht.“

Bekeris forderte die
Betreiber auf, das Spiel vom Markt zu nehmen. Auch in einigen
Presseberichten war zuvor Kritik an einem angeblich zynischen Umgang
mit Obdachlosen laut geworden.

Betreiber fühlen sich missverstanden

Ein
Sprecher der Betreiberfirma Farbflut Entertainment kündigte an, Kontakt
zu Bekeris aufzunehmen und für ein besseres Verständnis des Spiels zu
werben. Man wisse, dass Obdachlosigkeit ein Problem und ein heikles
Thema sei, sagte er. Das Spiel könne und wolle in keinem Fall die
Realität darstellen.

Firmensprecher Steffen Peuckert betonte,
ein Online-Spiel sei seiner Meinung nach prinzipiell ungeeignet,
gesellschaftliche Probleme realistisch darzustellen. „Pennergame“
überspitze bewusst. Das Thema Armut beschäftige die Entwickler
gleichwohl, und dies sei auch ein Grund für die Erfindung des Spiels
gewesen. Das Game habe bereits zahlreiche Nutzer für das Problem
sensibilisiert, sagte er.



quelle: focus.de
Mein bionisches Auge erlaubt es mir, im infrarot Modus zu sehen und ist zusätzlich mit einem 20-fach Zoom ausgestattet.

Brünlasberger

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2

Montag, 22. Dezember 2008, 17:00

Na da werden die dem Pennergame bald den Hahn abdrehen. ;(
Weil die sich überall einmischen die Brüder von den Parteien. :ankotz: :firedevil:
Wo gehobelt wird,da fallen Späne!

Nicky

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3

Montag, 22. Dezember 2008, 17:02

Aber andere Sorgen haben die nich, oder?!? :naja:
Liebe ist die Sprache des Herzens,
die der Verstand niemals versteht!
:love: :knutsch: :love: :abknuddel: :love:

dorSepp

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4

Montag, 22. Dezember 2008, 17:11

ich denke net das die den han abdrehen...
Mein bionisches Auge erlaubt es mir, im infrarot Modus zu sehen und ist zusätzlich mit einem 20-fach Zoom ausgestattet.

Nicky

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5

Montag, 22. Dezember 2008, 17:12

Wer weiß. Die schaffen doch alles wenn se das wollen! :thumbdown:
Liebe ist die Sprache des Herzens,
die der Verstand niemals versteht!
:love: :knutsch: :love: :abknuddel: :love:

dorSepp

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6

Montag, 22. Dezember 2008, 17:14

RE: Politikerin geht gegen „Pennergame“ vor

....

Firmensprecher Steffen Peuckert betonte,
ein Online-Spiel sei seiner Meinung nach prinzipiell ungeeignet,
gesellschaftliche Probleme realistisch darzustellen. „Pennergame“
überspitze bewusst. Das Thema Armut beschäftige die Entwickler
gleichwohl, und dies sei auch ein Grund für die Erfindung des Spiels
gewesen. Das Game habe bereits zahlreiche Nutzer für das Problem
sensibilisiert, sagte er.



quelle: focus.de
die betreiber werden denk ich mal auch ihr anwälte haben und werden das schu drehen... gerade noch bei der beliebtheit des spieles
Mein bionisches Auge erlaubt es mir, im infrarot Modus zu sehen und ist zusätzlich mit einem 20-fach Zoom ausgestattet.

DeKatja

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7

Mittwoch, 24. Dezember 2008, 12:30

Pennergame spendet 10.000 Euro

Da wir ja immer wieder gefragt werden, wieviel unserer Einnahmen wir spenden und an wen und überhaupt und sowieso
Bevor ihr uns also weiter Löcher in den Bauch fragt:
Pennergame spendet 10.000 Euro an Obdachloseneinrichtungen in Hamburg!
Und damit möglichst viele Leute was davon haben, haben wir diesen Betrag auf vier Einrichtungen je 2.500 Euro aufgeteilt. Diese Einrichtungen sind die Obdachlosentagesstätte Herz As und das CaFee mit Herz in Altona, das wir euch im Blog ja schon einmal näher vorgestellt haben. Auch den Mitternachtsbus der Diakonie und die Mobile Hilfe des Caritasverbandes können wir in diesem Jahr mit unserer Spende unterstützen.

Wir freuen uns, dass wir mit eurer Hilfe in der Lage waren, diesen Betrag zu spenden und hoffen, dass ihr uns auch im nächsten Jahr beim Pennergame treu bleibt!

Ein grosses DANKESCHÖN an euch alle!

www.pennergame.de

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