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Brünlasberger

Erleuchteter

  • »Brünlasberger« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 303

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1

Mittwoch, 11. November 2009, 12:38

Suizid

Gestern hat es ein "Promi" getan, und es geht wie ein Lauffeuer durch die
Medien.Aber ich finde das ist ein zunehmendes gesellschaftliches
Problem. Immer mehr Leute kommen mit ihren Leben nicht mehr
zurecht.Schlimm dabei ist es, das die Leute immer jünger werden.
Auch die Suizidversuche werden immer mehr, so mein Eindruck.Zwischen den Weihnachtsfeiertagen nehmen Suizidversuche dramatisch zu.
Ein Problem, dem man wenig Beachtung schenkt. ;(
Wo gehobelt wird,da fallen Späne!

dorSepp

Meister

Beiträge: 1 944

Wohnort: uffm Berg

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2

Mittwoch, 11. November 2009, 13:02

jo.. den eindruck hab ich auch...

Man sollte vllt auch öfters mal, ich sag mal, den sozial schwachen leuten etwas mehr gehör schenken.. schließlich haben die mit die meisten probleme. Es ist ja auch psychologisch sinnvoll sich auch mit den leuten zu unterhalten/gehör zu schenken da sie sich ja nicht jedem anvertrauen.

Oder Jugendlichen die zu hause probleme haben. Einfach mal zu hören.. --> tut den jenigen auch gut..
Mein bionisches Auge erlaubt es mir, im infrarot Modus zu sehen und ist zusätzlich mit einem 20-fach Zoom ausgestattet.

Betze-Sister

Fortgeschrittener

Beiträge: 397

Wohnort: Witzschdorf

Beruf: nix Gescheit`s

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3

Mittwoch, 11. November 2009, 15:40

Helfen und bereit sein, sich helfen zu lassen

Der Sand in der Uhr eines Menschen erreicht manchmal sehr schnell den Grund und das Alter spielt dabei nicht immer primer eine entscheidende Rolle. Da in meinem Beruf der Tod ein ständiger Begleiter ist, neige ich dazu, ihn als selbstverständlich hinzunehmen und um mich selbst zu schützen, eine Mauer um mich herum zu errichten. Wenn ich dann einen jungen Menschen vor mir liegen habe, der sich das Leben genommen hat, dann sehe ich das als seine eigene letzte Entscheidung an, die ich zu akzeptieren habe. Dann tut es mir nicht gut, wenn ich zu lange darüber nachdenke, wie sich die Eltern des Toten fühlen, die ihr Kind jahrelang wohlbehütet aufgezogen haben, oder ähnliche Gedanken.



Ich erlebe allerdings auch viele Situationen, in denen der Betreffende den letzten Schritt nicht wagt und einen Hilferuf sendet. Mit Abscheu begegne ich dann Kommentaren von Schaulustigen, Kollegen oder Rettungskräften, die dann von "zu Feige zum Sterben" reden. Tatsächlich mag ich das Teilhaben an solchen Rettungsaktionen auch nicht, denn man manövriert sich dabei leicht selbst in eine gefährliche Situation und fragt sich unwillkürlich, ob es das tatsächlich wert war.



Man muss auch bedenken, dass sich nicht jeder Mensch tatsächlich helfen lässt und diese Problematik ist nicht unbedingt ein Phänomän der sozialschwachen Schicht. Mir sagte mal ein Mediziner, dass gerade der depressive Mensch, der sich das Leben nehmen will, es irgendwann tatsächlich schafft.



Mich graut es allerdings auch schon vor der Weihnachszeit, weil es dann wieder so viele Suizidfälle gibt.
In meinem Leben ist Laufen ist das LETZTE das ich aufgeben werde!

Hexchen

Fortgeschrittener

Beiträge: 475

Wohnort: Aue

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4

Mittwoch, 11. November 2009, 20:44

Ja, die Weihnachtszeit ist immer bissel nicht so toll! Auch bei uns in der Einrichtung nicht! Aber naja!

Ich hatte die Erfahrung gemacht, dass aber auch, wenn sich jemand Hilfe sucht, nicht wirklich die bekommt, die er bräuchte!
Bei uns war der Fall, dass "Sie" aus der geschlossenen entlassen wurde und noch ganze 3 Monate auf einen Termin in der abulanten warten sollte! Bitte da stimmt doch was nicht!!!!!!!!!!!! :thumbdown:

(Hab nicht alle Beiträge mit voller konzentration durchgelesen, also entschuldigt, wenn ich irgendwas doppeltes geschrieben habe!)

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